Muttertags- Vatertagsfahrt am 25. April

Bei sommerlichen Temperaturen erlebten 42 Mitglieder einen beeindruckenden, ereignisreichen Tag mit reichhaltigem Programm.
Unser erstes Ziel war Grein, die Perle des Strudengaus, geprägt und zu Reichtum gelangt durch den durchlaufenden Händlerverkehr auf der damals noch gefährlichen Donau. Bis vor 100 Jahren beherrscht von der Schifffahrt. Eine sehr nette Dame machte mit uns eine Führung und besonders sehenswert und beeindruckend war der Besuch des historischen Stadttheater Grein. Ältestes noch regelmäßig bespieltes Theaters, gegründet 1791, in Originalzustand mit Sperrsitzen - nun wissen wir auch woher der Begriff "die Klappe halten" kommt. Eine Schülergruppe war gerade anwesend um für Mozarts Zauberflöte zu proben. Schloss Greinburg thront über der Stadt und die barocken Hausfassaden und die spätgotische Kirche St. Aquidius machen diese kleine Stadt zu einem Juwel. In "Schörgis" Eissalon mit dem berühmt guten Eis noch etwas Abkühlung genossen, ging unseres Reise weiter nach Ybbs an der Donau. Im Babenbergerhof kehrten wir zum Mittagessen ein, ehe wir zur nächsten Etappe aufbrachen: Das HAUBISVERSUM in Petzenkirchen. Von weitem schon sieht man das Wahrzeichen des Betriebes, den hohen Ährenturm der Firma Haubenberger. Der 1902 als kleine Bäckerei von Anton Haubenberger I als Liebe zum Handwerk gegründete Betrieb ist inzwischen ein Imperium, von Anton IV und Anton V geführt, beschäftigt 800 Mitarbeiter und beliefert mit den vorgegarten, schockgefrorenen Produkten nicht nur die eigenen Filialen, sondern sämtliche Großmärkte, Gastronomie, Cateringbetriebe, ins benachbarte Ausland und bereits auch nach Russland, und in den Saudiarabischen Raum. Unglaubliche 1,3 Millionen Gebäckstücke werden hier täglich erzeugt und durch den hauseigenen Fuhrpark ausgeliefert. Bei einer Führung durch die 16.000m² Bäckerlandschaft machten wir nach einem Film im Kino den Weg der Teiglinge vom Garschrank in den Froster bis zum Backofen "hautnah" durch. In der goldenen Backstube durften wir unser eigenes Mohnflesserl herstellen und dann natürlich auch frisch gebacken mitnehmen. Nach umfangreicher Brotverkostung durften wir auch noch süße Cardinalschnitten genießen. Nicht umsonst wird es "Haubis Erlebniswelt" genannt, diese Führung ist auch ein Erlebnis.
Zum krönenden Abschluß besuchten wir danach das Benediktinerstift Melk. Auf einem Felsen oberhalb der Donau thront dieser Prachtbau von Barockbaumeister Jakob Prandtauer. Die interessante Führung brachte uns über die Kaiserstiege in die Museumsräume mit dem berühmten Melker Kreuz, den Prunksälen, dem prächtigen Marmorsaal und die imposante Bibliothek mit 100.000 Bänden.
Von der Terrasse genießt man die wunderbare Aussicht ins Donautal und auf die schönen Gartenanlagen des Stiftes.
Im Bus wurden dann noch kleine Süßigkeitensackerl ausgeteilt, als kleines Danke an alle Mütter und Väter die uns begleitet haben!
Den gemütlichen Abschluss gab es wieder im Hotel Steinberger, wo wir entspannt diesen schönen Tag ausklingen ließen.
Danke an Obfrau Elfi Buchberger für die tolle Organisation und unserer Obfrau-Stellvertreterin Josefa Christine Bergmann sowie Heinz und Heidi
Altenburger, die diesmal für den reibungslosen Ablauf sorgten.

 

 

 

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